My mind works.

Auf unserem Blog berichten wir über besonders spannende Ereignisse bei mindworks sowie im Umfeld der Märkte, Technologien und Vorgehensweisen, die uns bewegen.

Kopfgrafik [Blog]
 
14. Februar 2013
mindworks ist Projektpartner für Verlage mehr
8. Februar 2013
"Concentrate on the essentials" - Hamburger IT Strategietage 2013 mehr
29. November 2012
Abschied von der FTD mehr
29. November 2012
Was hat eBooks in Motion mit Garage Band zu tun? Wir lüften das Geheimnis... mehr
 
 
 

Zweite Symfony User Group Hamburg – vielversprechender Weg aus der “Dependency Hölle”

Von lmeins am 20. April 2012

Parallel zur Berliner Symfony User Group wurde vorgestern Abend in Hamburg bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen diesmal ein technisches Thema beleuchtet.
Zur Verwunderung von Freerich Bäthge, CTO bei Sensio Labs Deutschland und Hauptredner des Abends, wurde zuvor der Composer als zentrales Thema des Abends gewählt.
Der Composer ist sicherlich eines der meist erwarteten Kernfeatures für Symfony 2.1, was wohl die Wahl des Themas maßgeblich beeinflusst hat.

Es dient dazu, Abhängigkeiten zu anderen Paketen, auch wenn diese weitere Abhängigkeiten haben, schnell und komfortabel aufzulösen. Bisher musste diese Arbeit aufwendig von Hand ausgeführt werden.
Von Brezeln, Knabberkram und Getränken gestärkt, konnten die knapp vierzig Interessierten Freerich lauschen, der hervorhob, dass ein Paketmanager eben keine Abhängigkeitsverwaltung sei. Natürlich blieben da Seitenhiebe Richtung PEAR nicht aus. Es wurde auch auf darauf eingegangen, dass man sich bei der Umsetzung vom Composer durchaus von npm, dem Paketmanager von Node.js, inspirieren ließ, was sich in der projektspezifischen JSON-Konfiguration wiederspiegelt.
Packagist als zentrales Composer-Ecosystem kam zur Sprache und verspricht aufgrund seiner mittlerweile zahlreichen PHP Packages, die Verwaltung und Einbindung zu vereinheitlichen.
Die zahlreichen aus dem Vortrag resultierenden Nachfragen zum gesamten Composer-Komplex konnten nicht nur von Freerich, sondern auch von den anwesenden Besuchern detailliert beantwortet werden.
Mit Entwicklern des Composers und zahlreichen Experten war die Usergroup nicht nur sympathisch, sondern auch auf hohen Niveau und wirklich kompetent besetzt.
Ebenfalls interessant und von Anekdoten gespickt war der zweite Teil des Abends, der eher aus allgemeinen Fragen bestand.

  • Wie ist Sensio Labs in Symfony 2 involviert; ist es doch im Gegensatz zum Vorgänger von der Community getrieben entwickelt worden?
  • Welche IDE bietet eine möglichst umfassende Unterstützung im Bezug auf Autocompletion und Services?
  • Warum ist die Dokumentation noch so löchrig?

Gerade bei der letzten Frage wurde noch einmal deutlich, dass die Community die treibende Kraft ist und dass sich jeder an der Dokumentation und am Bughunting beteiligen kann und sollte.
Es stelle kein Problem dar, sich bei dringlichen Problemen direkt an die Autoren der jeweiligen Softwarekomponenten zu wenden, erklärte Freerich. Die Beantwortung ließe ab und an auf sich warten, da führende Entwickler wie Fabien Potencier etwa fünf Trilliarden Mails bekäme – pro Stunde, wie der CTO der deutschen Sensio Labs Niederlassung augenzwinkernd behauptete.

Zusammenfassen konnte ich aus dem Abend folgende Learnings ziehen:
Brezeln können verdammt salzig sein, Freerich hat keine Zimmerpflanzen und der Composer scheint ein konkurrenzlos vielversprechender Weg aus der “Dependency Hölle” zu sein.

Ein Kommentar

  1. Am 4. Mai 2012 um 09:35 Uhr gepostet | Permalink

    Das Twitter-Hashtag der Symfony-Usergroup lautet übrigens: #sfughh

Einen Kommentar posten

Ihre E-Mail-Adresse wird niemals angezeigt. Pflichtfelder sind mit * markiert

*
*