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IPC 2012 Tag 3 – Testen, testen, testen und immer an JavaScript denken

Von Jörg am 6. Juni 2012

KaffeeDie Sessions am letzten Tag der Konferenz begannen fairerweise eine halbe Stunde später, um diejenigen mit ins Boot zu holen, die den Absprung von der Party nicht so zeitig geschafft haben.

Ich begann den Tag mit “Das beste Build-System der Welt” von Alberto Assmann. Der Titel ist ein wenig irreführend, da eigentlich 4 Wege vom Shell-Skript bis zu Ant vorgestellt wurden und der Speaker sich nicht einmal zu einer Präferenz hat hinreißen lassen.

Da ein anderer Talk ausfiel, habe ich mir “Test-driven JavaScript Development” von Martin Ruprecht angehört. Martin hat die Integration von JS-Test-Driver in die IDE gezeigt. Danach hat er sich bei der Demonstration von TDD ein bisschen in Coding-Katas verzettelt.

Die Keynote “Onlinemarketing-Rockstars” konnte meinen Erwartungen leider überhaupt nicht gerecht werden so, dass ich mich vorzeitig zum Buffet begeben habe.

In dem Slot nach dem Essen hätte ich gerne 2 der angebotenen Sessions gesehen. Ich habe aber “JavaScript QA: js-test-driver und Sinon.JS richtig nutzen” von Jakob Westhoff zugunsten von “Qualitätssicherung bei Webprojekten” von Sebastian Springer dran gegeben. Inhaltlich unterschieden sie sich wohl im Wesentlichen durch die Verwendung von Jasmine im Talk von Sebastian gegenüber nativem JS-Test-Driver mit Sinon.JS. Der Talk von Jakob ging sicher auch ein wenig mehr in die Tiefe. Ich werde mir auf jeden Fall auch nochmal die Folien dazu ansehen. Sebastian hat ein paar Tools vorgestellt, mit denen die kontinuierliche Qualitätssicherung in JS-Projekten sicher gestellt werden kann. Dies ging von Linting über Copy-Paste-Detection und Unit-Tests mit Code-Coverage mit jeweiliger Integration in den Continuous-Integration-Server. Zwischendurch hat sich Sebastian ein wenig in der Beschreibung von TDD verzettelt. Ansonsten war es ein guter Talk, aus dem ich viel in der Praxis verwenden werde.

Fast ohne Pause ging es dann weiter mit “Geolocation und Location-based Services” von Stephan Schmidt. Hier wurde an Hand eines realitätsnahem Beispiels die Verwendung der vereinheitlichten Location-Services in modernen Browsern im Zusammenspiel mit den Google-APIs oder der Foursquare-API gezeigt. Ich werde das wahrscheinlich in nächster Zeit nicht brauchen. Stephan hat es aber sehr anschaulich vermittelt und ich habe einiges mitgenommen.

Zum Abschluss gab es noch “Immer am Optimum, Continuous Performance” von Manuel Pichler und Kore Nordmann. Wahrscheinlich auch wegen der dreitägigen Dauerberieselung der letzten 3 Tage ist von diesem Talk leider nicht mehr so viel hängen geblieben. Falls ich aber demnächst mal Lasttests in Jenkins konfigurieren muss, weiß ich ja, wo ich einsteigen kann ;-)

Zum Abschluss muss ich sagen, dass ich in den 3 Tagen wieder einige wertvolle und interessante Dinge gelernt habe. Außerdem habe ich nette und qualifizierte Leute kennengelernt. Ein kleiner Wermutstropfen waren die Talks, die schon auf vorhergehenden IPCs gehalten wurden und die ich dort schon gesehen habe. Ich würde mir noch ein bisschen mehr Neues wünschen. Ein wenig abgefedert wurde dies dadurch, dass es auf der webinale einige interessante Talks gab, die auch einem höheren technischen Anspruch gerecht wurden.

Ich denke ich werde im Herbst auch auf die IPC in Mainz fahren.

Ein Kommentar

  1. Am 6. Juni 2012 um 21:51 Uhr gepostet | Permalink

    Auch wenn ich mich wiederhole: Vielen Dank für die durchgängige Berichterstattung von der IPC, die ja offenbar auch @phpconference und @phpmagazin gut gefallen hat!

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